Über uns

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, mit 5.300 pfarrlichen Gruppen der größte Frauenverband Deutschlands, ist eine Gemeinschaft von katholischen Frauen in allen Lebenssituationen.

Die kfd St. Maximilian in Ruhrort ist dabei die älteste kfd im Bistum Essen.

Sie pflegt die Tradition der verbundenen Christinnen, die sich mutig für andere einsetzen wollen, die gemeinsam ihren Glauben leben und neu entdecken.
Sie setzt sich ein für Frauen, die Vielfalt erleben und leben.

Wir wollen uns
– gegenseitig unterstützen
– eine starke Gemeinschaft sein
– Frauen in der Kirche und im Glauben einen Raum geben
– Frauen stärken
– sozial engagieren und gegen ungerechte und gewaltbelastete Lebenssituationen eintreten
– den Kontakt zu anderen kfd und Frauen anderer Religionen suchen und pflegen
– den Generationenvertrag durch Kontakte zwischen den Generationen neu aufleben lassen

Im Januar 1895 schreibt der Ruhrorter Pfarrer Dehaan ratsuchend an den Vorstand der Erzbruderschaft der christlichen Mütter in Regensburg:
„Erlaube mir die ergebenste Anfrage, ob und wann im Jahre 1877 der christliche Mütterverein der Pfarrgemeinde Ruhrort in der Diözese Münster an die Erzbruderschaft aggregiert ist? Sie würden mich dadurch zu großem Dank verpflichten, da ich im Archiv nichts darüber fande, der Verein aber
ein recht blühender ist“.

So ist das mit den Ruhrorter Frauen – da wird nicht lange gehadert, es wird einfach gemacht. Denn die Ruhrorter Frauen haben einen Frauen-Verein gegründet – ohne dass der Pfarrer sie dazu zusammen berufen hätte. Mit Vorstand, Kassiererin und allem, was dazu gehört. Für das Jahr 1859 ein
bemerkenswerter Vorgang. Und weil Ruhrorter Frauen erst mal anpacken, wundert es auch nicht, dass außer der Gründungsurkunde vom 2. November 1859 für die ersten Jahrzehnte kein weiterer schriftlicher Nachweis besteht.

Wir verstehen uns als verbindendes Element zwischen den Generationen und Frauen in verschiedenen Lebensformen. Hier geht es auch um handfeste Alltagsfragen für alleinerziehende Mütter, Frauen in Pflegesituationen, Teilzeitbeschäftigung, um gleichen Lohn für gleiche Arbeit, die
Rentenversorgung für Frauen, Gewalt in Paarbeziehungen und Umweltaspekte.

Daneben darf gemeinsam feiern, lachen und klönen genauso wenig fehlen, wie das „k“ in kfd: Auch die Ökumene, die Verbindung von Frauen unterschiedlicher Glaubensrichtungen nimmt gerade vor dem Jubiläumjahr der Reformation eine bedeutende Rolle ein.

Unser Vorstand setzt sich derzeit wie folgt zusammen:

VorstandsteamUte Bopp und Eva Pickard
KassiererinHanni Fabritius
SchriftführerinSabine Wiedemann


Quelle: Blickpunkt Ruhrort Ausgabe 26/2016 Nina Fischer, ubo (Text),